Suche nach
Datenschutzeinstellungen
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind technisch notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
Mit dem Klick auf 'Alle akzeptieren' stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.
› Datenschutzerklärung
essentiell   ? 
x

Diese Cookies sind essentiell und dienen der Funktionsfähigkeit der Website. Sie können nicht deaktiviert werden.
    Marketing   ? 
x

Unternehmen, das die Daten verarbeitet
Google Ireland Ltd
Gordon House, Barrow Street
Dublin 4
IE
Zweck der Datenverarbeitung
Messung, Marketing
Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung
Zustimmung (DSGVO 6.1.a)
   



Programm > Musiktheater > Oper

Leonce und Lena

Prinz Leonce vom Reiche Popo soll nach dem Willen seines Vaters Prinzessin Lena vom Reiche Pipi heiraten. Doch Leonce will nicht. Schlimm genug, dass der Hofmeister versucht, ihm als Vorbereitung für die Übernahme der Regierungsgeschäfte den Satz des Pythagoras beizubringen! Leonce flieht. Was er nicht weiß: Auch Prinzessin Lena will auf keinen Fall einen fremden Prinzen heiraten und auch sie ist geflohen. Die beiden begegnen sich, ohne zu wissen, wer der andere ist.

Der 1905 in Wien geborene Komponist Erich Zeisl, Sohn eines jüdischen Kaffeehausbesitzers, stand zu Beginn der 30er Jahre am Anfang einer hoffnungsvollen Karriere. Sein Opern-Lustspiel „Leonce und Lena“ hat er 1937 kurz vor seiner Emigration nach Amerika geschrieben. Es wurde 1952 in einer überarbeiteten Fassung und in englischer Sprache in Los Angeles uraufgeführt. Dem Spätromantiker Zeisl gelang es darin, Georg Büchners satirisches Lustspiel über den Sinn des Lebens und der Liebe in expressive und zugleich gefühlvolle Musik zu übersetzen. Das Werk ist in Annaberg-Buchholz in der rekonstruierten deutschsprachigen Fassung als deutsche Erstaufführung zu sehen.

Pressestimmen

<

“ Gelungener Start für das neue Leitungsteam des Eduard-von-Winterstein-Theaters in Annaberg-Buchholz. Mit einer deutschen Erstaufführung setzt es Maßstäbe für die 129. Spielzeit. [...] “

“ [...] Auch dabei wird eine neue Handschrift erkennbar. Jasmin Sarah Zamani, die neue Oberspielleiterin des Schauspielensembles, führt Regie: Klar und geradlinig, mit einem feinen Gespür fürs Detail, erzählt sie die Geschichte von Prinz Leonce und Prinzessin Lena, die miteinander verheiratet werden sollen, ohne sich zu kennen. Doch das Schicksal will es, dass sich beide bei ihrer Flucht treffen und sich tatsächlich ineinander verlieben. [...]”

“ [...] Aber auch Bass László Varga hat mit seinem verschmitzten Spiel des einfältigen Königs Peter die Lacher immer wieder auf seiner Seite. Und Mezzosopranistin Judith Christ-Küchenmeister – die Mainzerin singt als Gast in der Inszenierung – überzeugt als strenge Gouvernante. In kleineren Rollen als Polizisten lernt das Publikum zudem die beiden Neuzugänge des Chores kennen: Yuta Kimura und Jinsei Park. [...] “

“ [...] Die Musik trägt das Publikum mit unglaublicher Leichtigkeit durch die etwa zweistündige Inszenierung. [...] “

Freie Presse | Antje Flath | 20.09.2021

“ [...] Das Libretto von Hugo Königsgarten und Hans Kafka verknappt Büchners Dialoge zu lyrischen Aphorismen, bisweilen nahe Dada. So überzeugen die Sängerinnen und Sänger nicht nur in Koloraturen oder in Balladen à la Kurt Weill, sondern auch als Schauspielerinnen und Schauspieler: der frisch vom Studium engagierte Richard Glöckner als Leonce und die schon seit dreizehn Jahren am Eduard-Winterstein-Theater wirkende jugendlich-dramatische Sopranistin Bettina Grothkopf als Lena. [...] “

MDR Klassik | Dr. Bernhard Doppler | 22.09.2021

“ [...] Glöckners Leonce ist ein noch verspielter Junge, der den Müßiggang pflegt und mit klaren, reinen tenoralem Timbre denselben huldigt. In den hohen Passagen gibt es noch Entwicklungspotential, dass ihm Annaberg in seinem ersten, festen Engagement bieten kann. Die Regie hätte ihm dennoch schon mal einige zupackendere Bewegungen mitgeben dürfen. So sei ihm die hübsche Lena gegönnt, die ihm endlich die ehelichen Flötentöne beibringen wird. Bettina Grothkopf singt die Partie mit wundervoller Leichtigkeit und glockenreinen Tönen. Immer wieder erstaunlich ihre Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse der Rolle. Man nimmt ihr die jugendliche Lena in Gestus und den lyrisch gehaltenen Tönen voll ab. Umso mehr wäre von der Regie etwas mehr Einfallsreichtum in der Bewegung des Paares in den Ensembles möglich gewesen, trotz „Abstand-Halten-Müssen“ zueinander. Die Gouvernante der Prinzessin (Judith Christ) war mit ihrer Alt-Stimme und dem Spiel in den Kulissen der stimmige Kontrast zu Lena. [...] “

Annaberger Wochenblatt | Eveline Figura Schicker | 21.09.2021

>
PREMIERE
 Samstag, 18. September, 19.30 Uhr

Opern-Lustspiel nach Georg Büchner
Musik von Erich Zeisl, Text von Hugo Königsgarten
Dialoge rekonstruiert von Renate Publig nach Hans Kafka und Georg Büchner
Deutsche Erstaufführung

Termine

Bühne

So12.09.2111.00 Uhr
Sa18.09.2119.30 Uhr
Mi22.09.2119.30 Uhr
So26.09.2119.30 Uhr
So03.10.2115.00 Uhr
So17.10.2119.30 Uhr
Sa23.10.2119.30 Uhr
Sa06.11.2119.30 Uhr
Di28.12.2119.30 Uhr Tickets online kaufen Tickets anfragen 
Fr21.01.2219.30 Uhr Tickets anfragen 

Tickets online kaufen Tickets online kaufen
Tickets anfragen Tickets per Email anfragen

Besetzung

Musikalische LeitungJens Georg Bachmann / Dieter Klug
LeonceRichard Glöckner
LenaBettina Grothkopf
König PeterLászló Varga
Valerio/Der Hofmeister/ Der Präsident des StaatsratesJason-Nandor Tomory
RosettaBridgette Brothers
GouvernanteJudith Christ-Küchenmeister
Polizist 1Uli Heim / Yuta Kimura
Polizist 2Jinsei Park / Matthias Pohl
StaatsratUli Heim / Yuta Kimura / Jens Langhans / Jinsei Park / Matthias Pohl / Volker Tancke
VolkNadine Dobbriner / Uli Heim / Yuta Kimura / Jinsei Park / Matthias Pohl / Juliane Prucha / Christine Richter / Stephanie Ritter
Orchester Erzgebirgische Philharmonie Aue
Chor Opernchor des Eduard-von-Winterstein-Theaters

Inszenierungsteam

Inszenierung Jasmin Sarah Zamani
AusstattungMartin Scherm
ChorleitungJens Olaf Buhrow
DramaturgieAnnelen Hasselwander

Öffnungszeiten

Servicebüro
Buchholzer Straße 65

09456 Annaberg-Buchholz

Tel. 03733.1407-131
service@erzgebirgische.theater

Montag bis Freitag:
9.00 – 13.00 und
14.00 – 18.00 Uhr

Kulturraum Erzgebirge Mittelsachsen Gefördert durch den Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
als regional bedeutsame Einrichtung.