5. Philharmonisches Konzert

Karl Jenkins
Palladio für Streichorchester (1995)

Jan Koetsier
Concertino für vier Posaunen und Streichorchester op. 115

Ottorino Respighi
„Die Vögel“ – Ballett-Suite

Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 1 op. 25

 

Am Anfang des Abends steht ein ganz ungewöhnliches und faszinierendes Stück Musik aus dem 20. Jahrhundert: das Palladio für Streichorchester des Briten Karl Jenkins, ein dreisätziges Concerto grosso aus dem Jahr 1995, zu dem der Komponist durch den großen italienischen Renaissance-Architekten Andrea Palladio und dessen von der Antike geprägten Idealvorstellungen von Harmonie und Ordnung inspiriert wurde. Zwei Jahre zuvor hatte Jenkins ein Motiv aus dem 1. Satz des Werkes bereits für einen weltweit verbreiteten Werbespot für De-Meer-Diamanten verwendet. Sie werden es wiedererkennen!
Im Anschluss steht das Concertino für vier Posaunen und Streichorchester des Holländers Jan Koetsier auf dem Programm. 1911 in Amsterdam geboren, war Koetsier seit 1950 in München Dirigent des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und später Dozent und Leiter des Hochschulorchesters an der Münchner Hochschule für Musik; er starb 2006 in München. Als Solisten erleben Sie das Sächsische Posaunenquartett mit Stefan Langbein, Andreas Winkler, Kristof Lehmgrüber und Danilo Koban. Ottorino Respighi gehört zu den bedeutendsten italienischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Tonsprache basiert auf seiner Liebe zur alten Musik
und seiner Vorliebe für den Impressionismus, die sich in seinen Kompositionen in einfühlsame, klangmalerische
Programmmusik verwandelt. In der Suite für kleines Orchester „Gli Uccelli“ („Die Vögel“), die 1926 entstand, zeichnet Respighi fünf musikalische Portraits von fünf Vogelarten, zu denen jeweils ein Originalwerk eines Renaissance- oder Barockmeisters Pate stand. Die Sinfonie Nr. 1 von Sergej Prokofjew, die kürzeste und populärste Sinfonie des russischen Meisters, entstand in den Jahren 1916 und 1917, wohl auch als künstlerische Erwiderung auf politisch unruhige Zeiten. Prokofjew wandte sich dabei ganz bewusst der Vergangenheit zu und schrieb eine Sinfonie im Stil Joseph Haydns; sie wurde eines der beliebtesten Werke der Konzertliteratur des 20. Jahrhunderts.

 

Sächsisches Posaunenquartett
Im Jahr 2015 fanden sich vier Posaunisten zusammen, um neben ihren Tätigkeiten in sächsischen Orchestern ihre Liebe zur Kammermusik zu pflegen: Stefan Langbein, Soloposaunist der Dresdner Philharmonie – Andreas Winkler, Soloposaunist der Erzgebirgischen Philharmonie Aue – Kristof Lehmgrübner, Posaunist an der Staatsoperette Dresden – Danilo Koban, Bassposaunist der Mittelsächsischen Philharmonie Freiberg und Döbeln.
Alle vier Musiker haben an der Dresdner Musikhochschule studiert. Die Bandbreite ihres Repertoires reicht von alter Musik bis hin zu Originalkompositionen unserer Zeit.


Termine

Kulturhaus Aue
Sa 12.01.2019  19.30 Uhr   Karten reservieren
Eduard-von-Winterstein-Theater
Mo 14.01.2019  19.30 Uhr   Karten reservieren

DIRIGENT

SOLISTEN

Sächsisches Posaunenquartett
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