8. Philharmonisches Konzert

Franz Liszt
Ungarische Rhapsodie Nr. 2 c-moll

George Enescu
Rapsodie Roumaine op. 11 Nr. 1

Antonín Dvořák
Slawische Rhapsodie As-Dur op. 45 Nr. 3

Yuzo Toyama
Rhapsodie for Orchestra

Maurice Ravel
Rapsodie Espagñole

Im 8. Philharmonischen Konzert dieser Spielzeit möchte Sie die Erzgebirgische Philharmonie Aue in das Reich der musikalischen Phantasien mitnehmen; denn so kann man den Begriff Rhapsodie, der als Motto über diesem Abend steht, vielleicht am besten umschreiben. Volkslieder und Volksweisen haben Komponisten von jeher inspiriert und auf dieser Grundlage entstanden dann die verschiedensten Musikstücke.

Allen voran wäre da Franz Liszt zu nennen, der Zigeunerweisen gesammelt hat, aus denen dann seine berühmten 19 „Ungarischen Rhapsodien“ hervorgingen; die 2. davon wird in unserem Konzert zu hören sein. Bei George Enescu waren es rumänische Volkslieder, die in seine „Rapsodie Roumaine“ op. 11 Nr. 1 einflossen. Das Ergebnis ist ein lebensvolles Werk voll tänzerischem Schwung, der sich in eine brillante Stretta steigert.
Maurice Ravel verbrachte zwar den größten Teil seines Lebens in Paris, wurde aber im baskischen Cibure geboren und fühlte sich dem Baskenland zeitlebens eng verbunden. In seiner 1907 komponierten „Rapsodie Espagñol“ verwendet er spanische Tänze wie die Malaguena oder die Habanera, um ein ganz besonderes südländisches Flair musikalisch aufblühen zu lassen.
Ein Höhepunkt in diesem Konzert ist sicher die 1960 anlässlich einer Europatournee von dem aus Tokio stammenden japanischen Komponisten Yuzo Toyama komponierte „Rhapsodie for orchestra“, in der dem Hörer verschiedene, für europäische Ohren garantiert neue, japanische Volkslieder begegnen.
Antonin Dvořáks „Slawische Rhapsodie“ As-Dur rundet die Reise ins Reich der musikalischen Phantasien wirkungsvoll ab.


Termine

Eduard-von-Winterstein-Theater
Mo08.04.2019 19.30 Uhr
Kulturhaus Aue
Sa13.04.2019 19.30 Uhr

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