10. Philharmonisches Konzert

Dirigierseminar der Hochschule für Musik
„Carl Maria von Weber“ Dresden

Dirigenten und Solisten sind Studenten der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden

Gesamtleitung
Prof. Ekkehard Klemm

 

Robert Schumann
Ouvertüre zur Oper „Genoveva“

Carl Maria von Weber
Concertino für Klarinette und Orchester
Es-Dur op. 26

Siegfried Kurz
Konzert für Trompete und Streichorchester op. 23

Richard Wagner
Symphonie C-Dur

 

Auch in diesem Jahr spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue ihr letztes Philharmonisches Konzert der Spielzeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. Unter der Musikalischen Gesamtleitung von Prof. Ekkehard Klemm werden die Stücke des Abends von Studenten der Hochschule dirigiert, und auch die jeweiligen Solisten sind Studenten.
Zu Beginn steht die Ouvertüre zu Robert Schumanns einziger Oper „Genoveva“ auf dem Programm des Abends. Schumann komponierte sie, bevor er die eigentliche Oper in Angriff nahm, die nach der Vorlage von Friedrich Hebbels gleichnamigem Drama entstand. Danach wird das Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur von Carl Maria von Weber zu hören sein. Das virtuose Werk vereinigt in sich neben den spieltechnisch hohen Anforderungen an den Solisten eine große gedankliche Tiefe, Ursprünglichkeit der melodischen Erfindung und vollendete Formgebung. Das Konzert für Trompete und Streichorchester op. 23 von Siegfried Kurz entstand 1953 und war lange Zeit eine der meistgespielten Kompositionen in der DDR. Das Werk ist geprägt von Temperament und musikalischem Witz; es kombiniert überaus reizvoll Elemente des Jazz im Soloinstrument mit dem weichen Klang der Streicher.
Den Abschluss des Abends bildet die Symphonie C-Dur von Richard Wagner, die er im Alter von nur neunzehn Jahren komponierte und die seine einzige vollendete Sinfonie blieb. Wagner stellte sich mit dieser Komposition bewusst in die klassische deutsche Tradition, besonders in die Beethovens. Zu einer ersten Aufführung kam es im Dezember 1832 durch die Leipziger Orchestergesellschaft Euterpe unter Leitung von Wagners Harmonielehrer Christian Gottlieb Müller; kurz darauf, am 10. Januar 1833, wurde das 12. Abonnement-Konzert des Gewandhauses mit dem Werk eröffnet.

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Dirigenten

Katharina Dickopf ist in vielen Richtungen künstlerisch tätig. Zu ihren dirigentischen Erfolgen zählen Konzerte mit der Philharmonie Baden-Baden, der Elbland Philharmonie Sachsen, den London Classical Soloists, sowie dem Kammerorchester Dippoldiswalde, das sie 2017/18 leitete. In Berlin geboren, nahm sie ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren und erhielt 2014 ein Klavierstipendium an der Musikschule in Heidelberg. 2015/16 studierte sie als Jungstudentin an der Musikhochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim Orchesterleitung. An der Hochschule für Musik in Dresden studiert sie seit 2016 bei Prof. Ekkehard Klemm. Weitere Inspiration erhielt Dickopf von Jorma Panula bei einem seiner Meisterkurse. Als musikalische Assistentin arbeitete sie am Theater Heidelberg, der Staatsoperette Dresden, beim Universitätschor Dresden und derzeit an den Landesbühnen Sachsen.


Dionysos Pantis wurde in Thessaloniki geboren. Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Klavierunterricht bei Joanna Polyzoidou. Im Jahr 2006 wurde er am Staatlichen Konservatorium von Thessaloniki aufgenommen und im Jahr 2014 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab. Im Jahre 2010 begann er sein Studium in der Musikabteilung der Aristoteles Universität von Thessaloniki. Er besuchte Unterricht bei Victor Merzhanov und Seminare bei George Thymis, Charalambos Angelopoulos usw..
Seit 2016 studiert er Orchesterleitung bei Georg Christoph Sandmann an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Im Rahmen seines Studiums hat er sowohl bei Proben als auch bei Konzerten, Orchester wie die Elbland-Philharmonie Sachsen, das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau und die Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz dirigiert.
Im April 2019 leitete er das Orchester des Staatlichen Konservatoriums von Thessaloniki im Abschlusskonzert des 4. Pan-Hellenischen Klavierwettbewerbs im Konzertsaal von Thessaloniki.


Tim Fluch, geboren in Berlin, erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Staats- und Domchor und im Kinderchor der Staatsoper Berlin. Dort erlebte er die Arbeit mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Claudio Abbado und Andris Nelsons und sang als Knabensopran wichtige Rollen in mehreren Kammeropern. In der studienvorbereitenden Ausbildung erhielt er Unterricht in den Fächern Klavier, Horn, Komposition und Gesang. Bereits im Alter von 16 Jahren dirigierte er Mozarts Zauberflöte. In der letzten Zeit leitete er das Medizinstudierendensinfonieorchester und arbeitet als Musikalischer Assistent sowohl von Guillermo G. Calvo (Götterdämmerung, Alpensinfonie) als auch an der Staatsoperette Dresden (My Fair Lady). An der Hochschule für Musik Dresden studiert er seit 2016 Dirigieren bei Prof. Steffen Leißner (Orchester) und Prof. Hans-Christoph Rademann (Chor).


Lavon Śpirydonaŭ, geb. 1991 in Viciebsk (Weißrussland), studierte Akkordeon und Dirigieren an der Akademie für Musik in Minsk. Während seines Studiums wurde er Preisträger verschiedener nationaler Wettbewerbe im Dirigieren, Komponieren, Gesang, Ensemblekunst, Musikwissenschaft und Mathematik. Er leitete Kirchenchöre und war als Chorsänger am Bolschoi-Opernhaus Belarus tätig. Gemeinsam mit der deutschen Botschaft in Minsk organisierte er mehrere musikalische Veranstaltungen. 2010 wurde er Stipendiat der staatlichen Präsidentenstiftung für begabte Jugend und bekam 2012 ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), durch dem es ihm möglich war, die Sommeruniversität in Bayreuth zu besuchen.
Seit Herbst 2017 erhält er Dirigier-Unterricht bei Herrn Prof. Georg Christoph Sandmann an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Im Juli 2018 sammelte er erste Erfahrung als künstlerischer Leiter an der Schülerakademie Grovesmühle und leitet seit September 2017 das Streichorchester in Dippoldiswalde.

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Solisten

Yanhui Liu studierte seit 2014 an der Musikakademie Kassel bei Manfred Hadaschik und seit 2018 an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden bei Prof. Joachim Klemm. Während des Studiums gewann er viele Musikwettbewerbe. Als Solo-Klarinettist spielte er auch in verschiedenen professionellen Orchestern, zum Beispiel im Chinesischen nationalen Zentrum für Darstellende Künste und im Fuldaer Dom-Orchester. Im Rahmen des Kultursommers Nordhessen war er 2016 für das „Wald-Konzert“ engagiert.


Termine

Kulturhaus Aue
Sa15.06.2019 19.30 Uhr
St. Katharinenkirche Buchholz
Mo17.06.2019 19.30 Uhr
Hochschule f. Musik Dresden
Do20.06.2019 19.30 Uhr

DIRIGENTEN

Katharina Dickopf (Robert Schumann)
Dionysos Pantis (Carl Maria v. Weber)
Tim Fluch (Siegfried Kurz)
Lavoin Śpirydonaŭ (Richard Wagner)

SOLISTEN

Philipp Rauch – Trompete
Yanhui Liu – Klarinette
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