WIE SIEHT’S DENN HIER AUS?!
Puppen- und Figurenspielerin Heidrun Warmuth (ab 4 Jahren)
11. Oktober 2026
Eine einsame Socke im Kinderzimmer – was macht die hier zwischen all den anderen Dingen? Und der Stein, der kann doch wirklich weg! Oder lieber doch nicht? Immer wieder dieses Durcheinander! Wie kommt es eigentlich dazu? Das Chaos scheint sich ganz von alleine auszubreiten. Und die Ordnung? Die wohl eher nicht. Aber gibt es überhaupt die Ordnung? Was wäre, wenn die Sachen selbst ein Wörtchen mitzureden hätten? Wo würde sich der schöne Stein am wohlsten fühlen? Oder das Überraschungsei, was wäre sein Traumplatz? Beim Erforschen all dieser Fragen sind kleine Geschichten entstanden über Zugehörigkeit, Abschied, Freundschaft, über die Freude am Chaos und die Lust am Ordnen. „Wo ist das nächste richtig schöne Chaos, das es zu erforschen und zu gestalten gibt?"
OSCAR WINZIGS ABENTEUER
Figurentheater Irene Voß und Cornelia Fritzsche (ab 4 Jahren)
1. November 2026
Oscar Winzig ist ein kleiner Kater mit grünen Smaragdaugen. Er lebt inmitten einer großen Stadt, in einem Haus an einem Park, mit hohen alten Bäumen. Oscars Mensch ist Oma Winzig. Wenn er sie in der Küche herumhantieren hört, steigt die Spannung. Gleich wird sie ihn rufen. Und wenn es draußen warm ist und nicht regnet, verbringen beide die Nachmittage auf dem Balkon. Alles könnte so schön sein, wenn da nur nicht die Vögel und die Autos wären. Wer sitzt denn da auf dem gegenüberliegenden Dach? Ein Vogel – Oscar hält den Atem an. Als der Vogel davonfliegt, springt Oscar hinterher und fällt und fällt bis auf das Dach eines Möbelwagens, der gerade losfährt, weit, weit weg…
WINTERWONNE
ViViD! Figurentheater Frieda Friedemann (ab 4 Jahren)
17. Januar 2027
Hörst Du die leise Starre der Kälte? Siehst Du die glitzernden, zarten Eiskristalle? Spürst Du die weichen Schneeflocken auf Deiner Nase? Lass uns über die knirschende Schneedecke schlittern. Denn es ist Winter! Die Inuitfrau Schneeflocke übt für die Wintersonnenwende Trompete spielen. Als sie hinaus in die zauberhafte glockenspielzarte Winterwonne tritt, entdeckt sie auf ihrem Iglu Tierspuren. Ist es ein Lux oder ein Bär? Und da sind ja noch mehr Spuren im Schnee? Aber bald ist das Fest und die klein (sibirische) Tanne muss noch mit dem Schlitten aus dem Wald geholt werden. Da hilft nur ein Inuit-Kraft-Lied!Und so gibt es an diesem Heiligen Abend bei Trompetengesängen, Freude schöner Götterfunken (Beethoven) und Sternengefunkel, Licht bringende Geschenke.
OSKAR, DAS LAMM, FREI NACH „SHAUN DAS SCHAF“
Dresdner Figurentheater Jörg Bretschneider (ab 4 Jahren)
7. Februar 2027
Es war einmal ein Bauer mit seinem Hund, eine Schafherde und drei Schweine, die lebten auf einem kleinen Bauernhof in Irland. Das klingt sehr entspannt, doch jeden Tag geschahen unerwartete Katastrophen: kein Wasser beim Baden, ein schmerzender Hundezahn, ein Außerirdischer verursacht ein Riesenkuddelmuddel, ein Schneesturm im Sommer, schweinische Streiche und am Ende ein fantastischer Schafszirkus. Gespielt von einem Schafsversteher, der ein Gerät erfunden hat, mit dem man die Sprache der Tiere versteht und sogar die Gedanken der Menschen hören kann.
EIN URWALD IM MUMINTAL
Figurentheater Marie Bretschneider (ab 4 Jahren)
14. März 2027
Es ist heiß im Mumintal. So heiß, dass Mumin sich selbst hitzefrei gibt und nichts tun kann, außer zu sein. Zwei windige Forscher kommen des Weges und verkaufen der Familie Mumin wundersame Blumensamen von schattigen Dschungelpflanzen und fernen Früchten. Ein wenig Schatten wäre schön und so pflanzt die Muminfamilie die Wundersamen ein. Und siehe da: aus dem trockenem Mumintal wird das reinste Mangrovendickicht. Doch nicht nur das: wilde Tiere streichen plötzlich durchs Unterholz und richten ein herrliches Chaos an. Da kann nur der Herr des Dschungels helfen: Mumin! Der nun kein hitzefrei mehr hat, sondern alle Pfötchen voll zu tun.
RAPUNZEL
Theater Hanne und Jost Braun (ab 4 Jahren)
25. April 2027
Lustig und charmant, handfest und poetisch wird das Märchen von Rapunzel gespielt. Die gut gesetzte Kombination von Schauspiel, Puppenspiel und Musik sowie die freundlich-doppelsinnige Weise, in der die Geschichte gespielt, erzählt, gesungen und kommentiert wird, bringen den Zuschauern das Grimmsche Märchen vor, wie sie es kennen, in all seiner Schönheit und Tragik, lassen aber auch Raum für die eigene Phantasie, bereiten viel Spaß und bieten ein gut gelauntes Theaterende - so wie es sich gehört. Zum Erfolg der Inszenierung in aktualisierter Gestalt tragen nicht zuletzt neue Sound-Effekte und neu komponierte, originelle und einprägsame Lieder bei, welche das Geschehen begleiten, darunter der spannende Klangteppich zum Rezitativ „Stell dir vor, deine Nachbarin wär‘ eine Zauberin“, das „Lied vom Reiten“, das Lied vom Kinderkriegen „Mein Bauch wird rund“, das „Lied vom Haarewaschen“ oder jenes vom „Rapunzelsalat“.